Zell am See

Vor eine paar Jahren war ich schonmal mit einer C-42 am Zeller See, was bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen hat. Nachdem wir nun am Vortag bereits am Bodensee waren und das Wetter nur südlich von München brauchbar zu werden versprach, wagten wir bei margianler Wetterlage am Morgen des 31.07.2012 den Start von Landshut.

Ohejee, das sah nicht besonders gut aus! Aber kaum hatten wir München hinter uns gelassen, wurde die Sicht über Haag in Oberbayern bereits besser und und wir flogen unter einer geschlossenene Wolkendecke immer dem Inn entlang den Alpen entgegen.

Über Rosenheim gab es die ersten großen Löcher in den Wolken und wir beschlossen, nach oben auszubrechen.

Mit einem Vollkreis schraubten wir uns langsam aber sicher nach oben bis wir über den Wolken waren.

Geschafft und bei dem ganzen gekurve hatten wir dann gleich noch kurz hinter Nußdorf die Grenze nach Österreich passiert. Da wir aufgrund der Höhe nun nichtmehr den Alpentälern folgen mußten, konnten wir sofort auf Südostkurs drehen und über Walchsee und Kaisergebirge uns unserem Ziel nähern.

Langsam wurden die Wolken unter uns wie vorhergesagt immer weniger und aus großer Höhe konnten wir den Flugplatz von Sankt Johann und die Kitzbüheler Alpen sehen.

Das Wetter wurde immer besser und wir nutzen das langgestreckte Tal um wieder unter die Gipfel der uns umgebenden Berge zu sinken und nahmen direkten Kurs auf „Saalfelden am steinerenen Meer“. Ab hier ging es dann mit Südkurs Richtung Zell am See und der erste Funkkontakt mit LOWZ konnte aufgenommen werden.

Der Pflichtmeldepunkt „November 1“ war schnell erreicht und der eigentliche Anflug auf Zelle begann.

Die Wettervorhersage für die Alpen hatte zwar gutes Wetter vorhergesagt, aber das es SO gut werden würde, hätten wir nicht gedacht. Also tranken wir erstmal jeder einen halben Liter Wasser in der Sonne auf der Flugplatzterasse und verfolgten dabei den Verkehr am Flugplatz.

 

 

 

 

 

 

 

Am liebsten wären wir in Zell geblieben oder hätten unseren traumhaften Flug gerne Richtung Venedig fortgesetzt, aber wir mussten beide noch am selben Abend wieder Zuhause sein. Also schnappten wir uns unsere Karten, planten den Rückflug und hoben kurze Zeit später wieder ab. Der Abflug über den See war genauso beeindruckend wie der Anflug – einfach traumhaft.

Bei strahlendem Sonnenschein ging es dann zurück Richtung München, wobei sich kurz hinter der deutsch-österreichischen Grenze wieder Wolken über uns zusammenbrauten. Nach einem kurzen Überflug von Olympiadorf und Allianz-Arena, kam dann auch bald schon der Augsburger Flughafen in Sicht.

Unsere Flugstreck auf Google-Earth.

Mit gedrückem Scrollrad der Maus die Neigung des Blickwinkels verändern und dann heran- bzw. herauszoomen.

 

This entry was posted on Sonntag, September 4th, 2011 at 14:06 and is filed under Allgemein. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. You can leave a response, or trackback from your own site.

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